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Tauchen Sie ein in unsere Gartenreisen

Sie sind schon einigermassen aus ihrem Schattendasein oder dem Geheimtipp heraus getreten, die Gartenreisen. An vielen Orten werden sie schon angeboten und fast keine Ecke der Welt wird von Besuchern verschont, die sich Gärten anschauen wollen.

Gartenreisen sind aber nicht nur Fahrten zu irgendwelchen schönen öffentlichen oder privaten Anlagen. Nein, es ist eine besondere Art, ein Land oder eine Gegend zu erleben, kennen zu lernen und auch ein wenig zu erforschen. Man nähert sich auf diese Art einem Land, wie man es anders kaum erlebt. Und man tritt mit Personen in Kontakt, für die der Garten sehr oft das Leben bedeutet. Und das sind spannende Erfahrungen. Man tauscht sich aus, erzählt von seinen Erfahrungen, erhält mannigfaltige Tipps, bekommt manchmal auch Samen von seltenen Pflanzen.

Wie beschreibt es die berühmteste Gartenreisende, Marie-Luise Gothein:

Denn wenn in der Kunst überhaupt, so zeigt sich besonders auf unserem Gebiete, wie künstlerisches und gesellschaftliches Leben sich aufs innigste durchdringen. Die Kunstgeschichte selber wird hier zu einem Stück Geschichte der Gesellschaft. Alle grossen geistigen Strömungen haben auch irgendwie an das Schicksal des Gartens gerührt, und die bedeutendsten Gestalten der Weltgeschichte erscheinen als seine Pfleger und Förderer oft in ganz neuer Beleuchtung. Für das Verständnis der anderen Künste aber, zumal der Villenbaukunst, dann aber auch der Skulptur in wichtigen Zeiten, ist der Garten bestimmend und bestimmt von grösster Bedeutung.

Gartenreisen sind immer auch Reisen in die Beschaulichkeit. Meine sind zudem immer auch ein wenig ein Gesamtkunstwerk, sollen doch viele Aspekte zum Zuge kommen, nicht nur die Gärten. Fast ebenso wichtig ist das Essen, aus so ein Ausdruck einer Region. Man schmeckt darin die Erde, vielleicht noch die Gärten, die man besucht hat. Als Gärtner bin ich schon früh auf den Geschmack der fremden Gärten gekommen.

Meine Lehrerin, die Gräfin Ursula zu Dohna hat mich in Weihenstephan auf den Geschmack gebracht, wohl als einer ihrer wenigen Studenten. Sie war Dozentin für Gartenkunst, ein Fach, das den wenigsten lag. Aber seit dieser Zeit bin ich ausgeschwärmt in die Welt, viele Jahre mit dem Fahrrad, und es gab keinen Tag, an dem ich nicht einen Garten besuchte. Es ist die Art, ein Land, seine Kultur, seine Geschichte, sein Leben, seine Kunst zu erfahren. Zeig mir deinen Garten und ich sage dir, was für ein Land du bist.

Als selbständiger Gartenarchitekt und Gartenbauer war es mir fast nicht möglich, in der Hohen Zeit der Gärten, also im Mai und im Juni diese zu besuchen, da in dieser Zeit auch das Geschäft auf Hochtouren läuft. Also beschloss ich, die Kunden grad mitzunehmen und so entstand im Jahre 1990 die erste Reise, die uns natürlich nach England führte. Und seither führe ich jedes zweite Jahr, manchmal auch zwischendurch, Gartenreisen durch. Ein herrliches Hobby, da ich es im wesentlichen zu meinem Vergnügen mache. Und da sind auch viele Freundschaften entstanden, ist so eine Gruppenreise durchaus auch ein gesellschaftliches Ereignis.

Die Gärten sind der Rahmen, den wir mit feinem Essen, guten Weine, je nach dem auch härteren Spirituosen, wenn man an Schottland oder an die Normandie denkt, und angenehmen Gesprächen füllen. Die Reisen sind dann meist auch mindestens 10 Tage lang, um sozusagen dem slowtravel zu huldigen und das Land oder die Gegend richtig geniessen zu können. Und all das zu sehr moderaten Preisen, sehr guten Hotels und Gärten, die noch nie vorher eine Gruppe besucht hat.


Wir stellen Ihnen eine Reihe von spannenden und informativen Texten zu dieser Reise zur Verfügung, wo Sie sich über die besuchten Regionen, Städte, Gärten, Villen usw. informieren können:

Hier das Programm für unsere Irlandreise im Juni 2018

2. Juni - 14. Juni 2018

 
die grossen kleinen Privatgärten in den Wicklow-Mountains, die grossen englischen Gärten, Kunst und Kultur rund um Dublin, die wunderschönen Blumengärten,  moderne Gärten im Westen, das grüne Irland, Dörfer und Städte


Irland Gärten
Zwischen den wunderschönen landschaftlichen Strukturen haben sich einige Hotspots eingenistet. Gärten finden sich an den entlegensten Orten, teilweise in unwegsamen Gelände, wo tonnenweise gute Erde herangekarrt werden musste. So ist es nicht verwunderlich, dass manche davon reden, dass hier Frieden und Ruhe reichlich eingekehrt seien. Viele der Gärten Irlands wurden von einigen der talentiertesten Experten aus der ganzen Welt geschaffen. Es gibt formale Gärten, viktorianische Gärten, japanische Gärten und dekorative Gemüsegärten. In der Folge werde ich nur einige bekannte Gärten von Irland beschreiben, die wir auf unserer Gartenreise auch besuchen werden. Viele andere existieren im ganzen Land. Die Liste der Gärten ist fast endlos. Aber gibt es Gemeinsamkeiten in der irischen Gartenkultur? Ich meine ja. Fast alle der grossen Anlagen haben ihre Wurzeln in der englischen Kolonialzeit. Emo Court ist so ein klassisches Beispiel, wo vermutlich ursprünglich Quellen nicht ersichtlich ein französischer Garten angelegt wurde, was aber aus den ist. Aber die axiale Ausrichtung deutet schwer auf diese Vergangenheit. Rein französische Gärten sind keine mehr zu finden, mit Ausnahme vielleicht des Parterres des ehemaligen königlichen Hospitals in Dublin. Wobei dieser Garten eher als ‚italienisches Parterre’ zu bezeichnen wäre. Aber ich denke, es hat sie durchaus gegeben, so wie in England auch. Da wie dort wurden sie aber fast alle vom englischen Landschaftsgarten und in Irland noch viel mehr vom viktorianischen Garten überrollt. Überhaupt die viktorianischen Gärten: Hier sind sie allgegenwärtig, in England sind sie rar. Etliche wurden in den letzten Jahren sehr sorgfältig restauriert wie beispielsweise Kylemore Abbey oder Powerscourt-House. Für uns muten diese viktorianischen Gärten heute etwas seltsam an mit den riesigen Ausdehnungen, den Blumencorbeilles einfach so in den Rasen hineingelegt. Natürlich herrscht auch hier eine gewisse Symmetrie, zwingend ist sie nicht, eine Übernahme von alten Strukturen hat kaum stattgefunden aber es ist doch eine Weiterentwicklung des englischen Landschaftsgartens, wenn auch irgendwie rückwärts orientiert. Und die privaten Anlagen.. Diese Gärten zählen zu den intimsten und konzentriertesten die man hier findet. Ein grandioses Beispiel ist Ballintubbert, ein Garten, wo Jekyll/ Lutyens gewirkt haben und der vorzüglich unterhalten ist. Das Runde hat es ihnen angetan. Und das Versenkte. Ähnlich ist Heywood Gardens, ebenfalls von den beiden konzipiert..Lutyens hat auch hier das architektonische Konzept entwickelt und Jekyll die Bepflanzung komponiert, Er war sozusagen für das Knochengerüst des Gartens zuständig und sie für die Inhalte, indem sie optimale Standorte für die Stauden und kleinen Ziergehölze geschaffen hat, die von nun an in den Privatgärten das Zepter übernehmen. Aber die Zeit ist selbst in Irland nicht stehen geblieben. Der Mittelstand kauft sich an den abgelegensten und schönsten Orten ein Stück Land und lässt sich dort einen modernen Garten anlegen oder plant ihn gar selber. Es ist einfach phantastisch. Einige von diesen privaten Gärten, die man fast nicht findet, werden wir auf unserer Reise besuchen. Nicht vergessen oder besser speziell erwähnen sollte man die wunderschönen Schaugärten wie Mount Usher, Lismore castle oder Mount Congreve. Dies alles sind gewaltige Gartenkunstwerke, die vor allem durch gültige Staudenkompositionen aber auch wie in Mount Usher durch eine riesige Pflanzensammlung auffallen.

Das Programm


 

 

 

Samstag, 2. Juni

Wir tasten uns an die Gärten heran mit:-     
2 ganz  unterschiedlichen  Gärten  
-  Japan-Garten in  Kildare
-  Emo Court
Sonntag, 3. Juni
-  June Blake’s Garden
-  Glendalough
-  Mount Usher Garden
-  Cork Lodge
Montag, 4. Juni
die grossen Gärten
in den Wicklow-Mountains
-  Warble Bank
-  Killruddery Castle 
-  Powerscourt Gardens 
Und am Abend : auf den Geheimnisse des James Joyce
Dienstag, 5. Juni
-  wir erfahren Dublin, eine etwas andere Stadtführung
-  ev. Dillon-Garden
-  Royal Hospital Master Garden
-  Museum der modernen Kunst

Mittwoch, 6. Juni
Auf den Spuren von Lutyens/ Jekyll
- Ballintubbert Gardens 
- Heywood Gardens
- Dunmore Country School
- und ein paar andere Abenteuer 
Donnerstag, 7. Juni 
Eintauchen in die Geschichte von Irland
- Belvedère House
- Tullynally Castle Garden
- Newgrange: prähistorisches Denkmal

 

 

Freitag, 8. Juni 
Ein Ausflug durchs Land
-   Fahrt per Bahn nach Newport    
-   Kylemore Abbey
-   Ardcarring Garden 
Übernachten in Galway
Samstag, 9. Juni
Der rauhe Westen – und lange Fahrten und Burren
-  Caher Bridge Garden
-  ein privater Garten bein Sneem
-  vielleicht liegt noch eine Überraschung drin 
Übernachen bei Glengarriff
Sonntag, 10. Juni
Meer in Sicht
-  ein Ausflug auf die Insel Garnish Island
-  Bantry House  
-  Pinetree Lodge
-  Glenview Gardens
Übernachtung in Cork
Montag, 11. Juni 
und weiter gehts
-  Blarney Castle
-  Beechwood Garden
-  Hillside Garden
Abendunterhaltung in Cork
Dienstag, 12. Juni
-  Ballymaloe Cookery School
-  Lismore Castle
-  Mount Congreve 
Wir entdecken Waterford
Mittwoch, 13. Juni
- Kilfane Glen and Waterfall
-  The Bay Garden
-  Altamont
Donnerstag, 14. Juni
Rückflug in die Schweiz
Rückreise

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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