
Pflanze in Seramis
Bei Kultur in Seramis wird die Pflanze
mit dem kompletten Wurzelballen, inklusive der daran haftenden Erde in Seramis
eingebettet. Das ist einerseits ein Vorteil, weil die Pflanze in Ihrem Wachstum
nicht gestört wird. Andererseits auch ein entscheidender Nachteil! In einem
Land, das u.a. viele Zimmerpflanzen produziert werden die Pflanzstoffe inzwischen
so gemischt, daß sich diese nach ca. achtzehn Monaten bis zwei Jahren
so zersetzen und sauer werden, daß die Pflanzen eingehen. Die Produktion
muß ja weiterlaufen können. Somit können auch
Pflanzen mit Seramis "eingehen", weil der organische Pflanzstoff an
der Pflanze verbleibt.
Seramissortiment
Warum konnte sich die Marke Seramis so gut auf dem Markt durchsetzen?
Das liegt an der geschickten Werbung des Herstellers oder Vertreibers. Dazu
kommt, daß nur Einer hinter dem Produkt steht. Bei der Hydrokultur sind
es mehrere Hersteller und Vertreiber, die zwar im Fachverband organisiert sind,
aber mehrere unter den gleichen Hut zu bekommen ist nicht immer einfach. Weiterhin
kommt dazu, daß selbst Fachbetriebe den Begriff "Hydrokultur"
und "Seramis" nicht trennen. So steht auf der Internetseite eines
solchen Fachbetriebes unter der Überschrift Hydrokultur dann Seramis.
Die
Aussage in den Prospekten des Vertreibers von Seramis: ".....
die
beste Voraussetzung für prächtige Pflanzen" kann für jede
Kulturmethode stehen, wenn den Pflanzen die nötigen Kulturbedingungen in
Bezug auf Licht, Temperatur, Wasser und Nahrung geboten wird.
Vorteile von Pflanzenpflege in Seramis:
• Verlängerung der Gießintervalle weil das Granulat Wasser
speichert
• Einbetten in das Granulat zu jeder Jahreszeit möglich
Nachteile der Pflanzenpflege in Seramis:
• Vernässung des Wurzelballens möglich durch die starke Saugkraft
des Granulates
• Weiterhin organischer Pflanzstoff im Topf und dadurch mögliche
Pflanzenkrankheiten
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