Arbeitsblatt, Antworten
Topf- und Zimmerpflanzen
1. Was ist für Pflanzen besser geeignet: Tontöpfe oder Plastiktöpfe; erläutere die
Unterschiede und begründe.
Tontöpfe atmen, sind besser für den Feuchtigkeitsausgleich, pflanzenfreundlicher; aber schwieriger zu reinigen, zerbrechen, teurer, maschineller Einsatz fast nicht möglich
Plastiktöpfe sind hygienischer
2. Was kann ich vornehmen, wenn eine Pflanze zu dunkel steht? Erwähne die Notwendigkeit,
etwas zu verändern und nenne vier Möglichkeiten, den Zustand zu verbessern
Pflanzenleuchte einrichten, Zimmer hell streichen, Pflanze an helleren Standort stellen, andere Pflanzen verwenden
3. Beschreibe den Vorgang des Umtopfen, nenne die wesentlichen Punkte.
nicht kurz vor Blüte, möglichst danach, in Ruhezeit, Topf ca. 2 cm grösser; wenn Ballen trocken ist, vorher wässern; Wurzelfilz aufschneiden
4. Warum sollte eine Zimmerpflanze gereinigt werden?
entfernen von Staub, damit Assimilation und Atmung besser funktioniert; ist gleichzeitig Schädlingsbekämpfung, Schönheit
5. Wie gehe ich beim giessen vor? Was für Wasser verwende ich, wie prüfe ich, ob die Pflanze
genügend Wasser hat, wie häufig wird gegossen, wie giesse ich?
Blütenpflanzen brauchen mehr Wasser als Grünpflanzen. Regenwasser (weiches Wasser) verwenden. In den Topf giessen (selten in Unterteller), Pflanze nicht nässen. Nicht zu oft, dafür umso kräftiger giessen, in der Ruhezeit wenig oder nicht giessen
6. Welche Pflanzen haben welche Lichtansprüche?
Hell: Drachenbaum,Yucca, Euphorbia, Wunderstrauch, Kroton
7. Wie, wann und wie stark düngt man Zimmerpflanzen?
Ca. 0.1% VD-Lösung gem. Angabe Produkt, ca alle 4 Wochen, ohne Ruhezeit8. Nenne Methoden zur Schädlingsbekämpfung bei Zimmerpflanzen. Grundsatz: Wachstumsfaktoren beachten
Was unternehme ich gegen: weisse Fliege: Seifenlauge, Rotenon
Schildläuse: Abwaschen, ölhaltige Mittel
Schmier- oder Wolläuse: Oxamyl, abwaschen, düngen
echten Mehltau: Captan, Triforin, Schwefel
9. Wie können Topfpflanzen vermehrt werden:
Teilen, Stecklinge, Aussaat
10. Welche Erden braucht: (EE = Einheitserde)
der Gummibaum: Topfpflanzenerde, Tonhaltig
die Orchidee: Substrat aus Holz, Rindenschnitzel, Sphagnum
der Kaktus: Kakteenerde, Sandhaltig, durchlässig
das Geranium: Landerde, nährstoffreich, Lehm, Kompost 20%
die Yucca: Lehm, Lauberde, Kompost
Selbst gemachte Erde: Einheitserde
- Kompost (gut gereift, gesiebt) 40 %
- Landerde 40 %
- Sand / Holzschnitzel 10 %
- Lehm 10 %
- Volldünger (Hornspähne, Knochenmehl) ca 1-2 kg/m3
Alles gut mischen
Kressetest