Beikrautbewirtschaftung Antwort
Erarbeite selbständig nachfolgende Problemkreise:

1. Welche biologischen Aufgaben erfüllen Beikräuter?
Bodenabdeckung, Bodenschutz, Errosionsschutz, Erstbesiedler zur Schaffung von Kulturerde (Humusbilder)

2. Wie definiert man Beikräuter?
Pflanzen, die aus menschlicher Sicht am falschen Ort stehen

3. Unter welchen Umständen sollen Beikräuter bewirtschaftet werden?
- wenn die Kulturpflanzen bedroht sind
- um starke Verbreitung zu verhindern

4. Beschreibe die Wirkungsweise von Herbiziden.
Dürfen nicht auf Hartflächen (nicht bewachsene Flächen) eingesetzt werden!
Blatt-oder Kontaktherbizide:
Kontakt, Translokal, verbrennen, systemisch (Wuchsstoffe)
Wurzelherbizide:
=Bodenherbizide oder Totalherbizide, Systemische Wirkung

5. Wie halte ich einen Kiesweg von Beikraut sauber?
Hacken, jäten, thermisch abbrennen

6. Wie entsorge ich Beikräuter?
Verbrennen, Industriekompost

7. Welche Massnahmen der Beikrautbekämpfung sind angezeigt in:
a) Gehölzflächen
mulchen, Pflanze als Bodendecker setzten, ausjäten, Mulchmatten

b) Staudenrabatten
feiner Mulch, mit Kompost abdecken, regelmässig bei Trockenheit hacken


8. Wenn ich Cotoneaster, Lonicera o.ä. radikal zurückschneide, kehre ich bezüglich Beikrautbekämpfung folgendes vor:
Mulchen und düngen
(Mulch aus Holz ist nährstoffzehrend, Stickstoff – so muss dieser nachgedüngt werden)

9. Nenne 5 verbreitete Unkräuter
Ackerdistel, Löwenzahn, Baumtropfen, Winden, Ungräser, Klee, Quecke, Hirtentäschchen, Berufskraut, Hühnerdarm, Schachtelhalm etc
http://www.michls.de/acker/u01.html

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