Vom Sinn der Gartenpflege - oder gibt es den pflegeleichten Garten?

Hans Graf Gartenbau Krauchthalstrasse 6 3065 Bolligen Tel. 031 921 00 97

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Haben Sie Gartenprobleme?
Zu den folgenden Themen haben wir für Sie zwei Artikel vorbereitet: klicken Sie an!
Rasen und seine Pflege Gartenerden und Steine  

 

Später im Jahr beginnt die Zeit der Winterschnittarbeiten. Es gibt verschiedene Gründe, warum Bäume und Sträucher geschnitten werden sollen.

- Blütensträucher wie Forsythien, Weigelia, Kolkwitzia usw. erhalten ihre Blühwilligkeit nur, wenn sie regelmässig fachgerecht geschnitten werden

- Sommerblühende Sträucher und Rosen (Sommerflieder, Hibiscus, Spiraea ua.) verlangen eine spezielle Schnitttechnik, dass sie wiederum blühen

- Grosse Bäume werden nur geschnitten, wenn sie stark stören. Hier ist eine besonders sorgfältige und spezifische Schnitttechnik erforderlich

- Etliche Decksträucher müssen regelmässig ausgelichtet werden, dass sie sich verjüngen können und nicht überaltern

Unsere Mitarbeiter sind gut geschult und ausgebildet. Sie kennen sich in den erforderlichen Arbeiten bestens aus und arbeiten rasch und speditiv. Das kommt Ihnen zugute, sind unsere Kosten gegenüber der Konkurrenz sehr günstig. Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns ein Mail, gerne beraten wir Sie und stellen Ihnen einen Kostenvoranschlag aus.

 

Wir bieten Ihnen mehr als nur Gartenpflege. (Lesen Sie den untenstehenden Text)

Wir kümmern uns um Ihren Garten, pflegen ihn regelmässig oder nach Bedarf nach Ihren Wünschen.

Wir schneiden den Rasen, jäten die Rabatten und kümmern uns um den Winterschnitt, so dass Ihnen die Bäume und Sträucher nicht über den Kopf wachsen

Es gibt Leute, denen Gärten ein Greuel sind. Fragt man sie nach dem Grund, sind es so schreckliche Kindheitserinnerungen wie Unkraut jäten, Rasen mähen mit Handmähern oder umgraben. Man sollte ihre Eltern einsperren, denn sie haben uns um potentielle Kunden gebracht und haben erst noch durch Kinderarbeit den Gärtner um sein Brot gebracht.

Kein Garten kommt ohne Pflege aus. Das ist die ursprüngliche Bestimmung des Gärtners. Bis in die dreissiger Jahre dieses Jahrhunderts handelten die Gartenbücher fast nur von der Pflege, Neuanlagen waren eine Rarität. Heute ist es fast umgekehrt: Die Gärtner haben Pflanzen erfunden, die, wenn sie eine gewisse Grösse erreicht haben, nicht mehr weiterwachsen und somit eine Verwandtschaft zum Kunststoff annehmen. Diese Pflanzen gehören zur Kategorie der Pflegeleichten. Der Kunde hätte eigentlich besser den Maurer mit der Anlage des Gartens beauftragt, Beton ist nämlich auch ziemlich pflegeleicht.

Es ist aber nicht die Anzahl aufgewendeter Arbeitsstunden, die darüber entscheiden, ob ein Garten pflegeleicht ist. Es ist die Lust oder die Unlust, die man dabei empfindet. Die Pflege eines mehr oder weniger lieblos hingepflasterten Gartens mag durchaus als nicht sehr lustvoll empfunden werden, auch wenn sie nur wenige Stunden dauert. Hingegen werden Arbeiten in der mit viel Engagement, Zuwendung und Liebe entworfene Anlage, die den eigenen Bedürfnissen und Wünschen entspricht, kaum als lästige Pflicht empfunden. Vielmehr wird bei Spaziergänge und Entdeckungsreisen, die mitunter in die eigene Seele führen, hier ein Kräutlein entfernt, dort etwas gelockert und da etwas aufgebunden oder nachgepflanzt. Erholung, Kontemplation, Rekreation sind die Metaphern, die diese Tätigkeiten beschreiben. So ist es auch einfach zu überstehen, wenn doch einmal eine etwas anstrengendere Arbeit anfällt, für die man ja immer noch den Gärtner engagieren kann.

Der pflegende Gärtner ist der Kreative. Erst er bestimmt, was aus einem womöglich genialen und kunstvollen Gartenplan entsteht und dereinst werden soll. Das ist leicht einzusehen, ist der Garten doch ein sich entwickelndes Wesen einem Kinde gleich, das erzogen werden muss. Ein Garten muss durch die Pflege erst zu sich finden. Der Gestalter hat ein Bild vor sich, wie die Anlage nach einiger Zeit aussehen sollte. Dieses Bild kann durchaus ein dynamisches sein, das die Entwicklung der Pflanzen in einem beschränkten Rahmen mitmacht. Bei uns führt nämlich jedes unkontrollierte Wachstum zur Verwaldung, die erwiesenermassen nicht immer erwünscht ist.

Diese Pflege bezieht sich vor allem auf die Gehölze. Wir unterscheiden beispielsweise Sträucher, die einen Stamm entwickeln, wenn sie nicht gelegentlich zurückgeschnitten werden. Lässt man sie zu stark wachsen, verdrängen sie schwächer wachsende Pflanzen und verändern so das gewünschte Bild. Auch geplante Freiräume oder Durchblicke können zuwachsen, wenn sie nicht entsprechend gelichtet werden. Auf der anderen Seite benötigen Gehölzhecken eine gewisse Breite, die man ihnen am Anfang vielleicht nicht zubilligen wollte. Da ist es häufig angezeigt, dass man beispielsweise kleinere Teile des Rasens opfert und nicht zu versuchen, die Schattenstellen mit grossem Aufwand immer wieder zu sanieren.

Formhecken, die vermehrt (zu Recht) wieder in Mode geraten, müssen regelmässig, d.h. im Sommer geschnitten werden, wobei die endgültige Höhe und Breite zu bestimmen ist. Gewisse Blütensträucher, wie Forsythien oder Weigelien, aber auch Sommerflieder und Rosen müssen, um ihre Form und Blühwilligkeit zu erhalten, regelmässig geschnitten werden. Andererseits sollten Bäume, die die Altersform eines Gartens darstellen, möglichst nicht oder nur äusserst sorgfältig geschnitten werden. Der immer noch überall gesichtete Stummelschnitt von Birken, Ahorn und anderen Bäumen ist bei bei Strafe zu verbieten. Es ist erstaunlich, was sensible Menschen manchmal Bäumen antun können.

Stauden, die am Anfang der Gartenzeit an der Sonne stehen und auch dafür vorgesehen sind, geraten mit den wachsenden Gehölzen in den Schatten und verschwinden. Andererseits haben es schattenliebende Pflanzen im jungen Garten schwer. Besser ist es, wenn sie später, z.B. an Stelle der Lichthungrigen nachgesetzt werden. Überhaupt die Stauden, meine Lieblinge! Sie lassen mit ihrer Vielfalt von Form und Farbe das Herz des Gartenliebhabers höher schlagen und sind suchtverdächtig. Aber sie brauchen je nach Art besondere Zuneigung, sie wollen vor Kälte und Frost, aber auch vor zu viel Nässe geschützt werden, sie müssen gelegentlich geteilt und neu ausgepflanzt werden, sie verlangen mehr oder weniger Dünger und Kompost. Jede Gattung hat da ihre liebenswerte Besonderheit. Man gerät ins Schwärmen.

Sprechen wir nicht über den Rasen. Über ihn wird neben den Bäumen am meisten geschrieben. Rasen kann sich zum Kunst- oder gar Kultobjekt entwickeln. Das überlasse ich dann lieber den fanatischen Golfspielern. Heute entscheidet man sich glücklicherweise mehr und mehr für pflegeleichte Rasen, wo halt wachsen darf was will, wenn es nur nicht gerade Bäume sind. Man soll darauf spielen können, sich hinlegen, tummeln und sich allen möglichen Faulenzereien hingeben. Das ist, meine ich, das Kriterium für die Pflege. Aber was soll's. Wenn jemand einen schönen englischen Rasen will, soll er halt dieses Vergnügen pflegen. Es gelingt zumeist auch ohne Gift. Und das ist ein wichtiges Kriterium in der ganzen Gartenpflege.

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