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Hans Graf Gartenbau und Karrys Dienste
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Gartenpflege Grafik

Gartenpflege & Gartenunterhalt Bern

Wir pflegen Ihren Garten fachgerecht und mit Liebe zum Detail

Gartenpflege und Gartenunterhalt

Gartenpflege Impression Gartenpflege Detail Gartenunterhalt Ansicht

Es gibt Leute, denen Gärten ein Gräuel sind. Fragt man sie nach dem Grund, sind es oft schreckliche Kindheitserinnerungen wie Unkraut jäten, Rasen mähen mit Handmähern oder umgraben. Man sollte ihre Eltern einsperren, denn sie haben uns um potenzielle Kunden gebracht und durch Kinderarbeit den Gärtner um sein Brot gebracht.

Kein Garten kommt ohne Pflege aus. Das ist die ursprüngliche Bestimmung des Gärtners. Bis in die dreissiger Jahre dieses Jahrhunderts handelten die Gartenbücher fast nur von der Pflege, Neuanlagen waren eine Rarität. Heute ist es fast umgekehrt: Die Gärtner haben Pflanzen erfunden, die, wenn sie eine gewisse Grösse erreicht haben, nicht mehr weiterwachsen. Diese Pflanzen gehören zur Kategorie der "Pflegeleichten". Der Kunde hätte eigentlich besser den Maurer mit der Anlage des Gartens beauftragt, Beton ist nämlich auch ziemlich pflegeleicht.

Es ist aber nicht die Anzahl aufgewendeter Arbeitsstunden, die darüber entscheidet, ob ein Garten pflegeleicht ist. Es ist die Lust oder die Unlust, die man dabei empfindet. Die Pflege eines mehr oder weniger lieblos hingepflasterten Gartens mag durchaus als nicht sehr lustvoll empfunden werden, auch wenn sie nur wenige Stunden dauert.

Hingegen werden Arbeiten in einer mit viel Engagement, Zuwendung und Liebe entworfenen Anlage, die den eigenen Bedürfnissen und Wünschen entspricht, kaum als lästige Pflicht empfunden. Vielmehr wird bei Spaziergängen und Entdeckungsreisen, die mitunter in die eigene Seele führen, hier ein Kräutlein entfernt, dort etwas gelockert und da etwas aufgebunden oder nachgepflanzt. Erholung, Kontemplation, Rekreation sind die Metaphern, die diese Tätigkeiten beschreiben. So ist es auch einfach zu überstehen, wenn doch einmal eine etwas anstrengendere Arbeit anfällt, für die man ja immer noch den Gärtner engagieren kann.

Sie haben Interesse daran, von uns Ihren Garten pflegen zu lassen? Klicken Sie hier und stellen Sie uns Ihre Fragen telefonisch oder über unser Kontaktformular.

Der pflegende Gärtner ist der Kreative. Erst er bestimmt, was aus einem womöglich genialen und kunstvollen Gartenplan entsteht und dereinst werden soll. Das ist leicht einzusehen, ist der Garten doch ein sich entwickelndes Wesen einem Kinde gleich, das erzogen werden muss. Ein muss durch die Pflege erst zu sich finden.

Fragen rund um die Gartenpflege und den Gartenunterhalt

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Gartenunterhalt Arbeit Gartenpflege im Detail
Gartenunterhalt

Der Grund der Gartenpflege besteht vor allem darin, einen bestimmten Zustand zu erhalten. Pflanzen sind dynamisch und sie gehorchen den Regeln der Natur (Sukzession). Garten ist eigentlich ein Eingriff in die natürliche Abfolge der Pflanzen. Wollen wir nicht, dass der Garten das Klimaxstadium erreicht, müssen wir beispielsweise Unkraut oder zu stark wachsende Pflanzen entfernen oder zurückschneiden, eingegangene Pflanzen ersetzen oder zu stark wuchernde dezimieren. Mit der richtigen Pflege erhalten wir den gewünschten Zustand des Gartens.

Die richtige Gartenpflege richtet sich nach der Art des Gartens. Ein Garten, wo nur Rasen und eine Hecke oder wenige Sträucher vorkommen, braucht nicht viel Kenntnisse. Sind jedoch differenzierte Staudenbeete, unterschiedliche Hecken, Gehölze, Rosenbeete etc. vorhanden, so sind umfassende gärtnerische Kenntnisse erforderlich. Fast jede Pflanze verlangt ganz spezielle Pflege wie Schnitt, Düngung, Bewässerung. Und beispielsweise Unkraut jäten gehört mit zum Anspruchsvollsten und gute Pflanzenkenntnisse sind erforderlich.

Frühlingsarbeiten:

Wenn zu Ihrem Garten ein Rasenstück gehört, so benötigt dieser nach dem langen Winter Zuwendung, damit er wieder üppig sprießt. Je nach Witterung kann er im März oder April vertikutiert werden und an kahlen Stellen neu ausgesät. Schon jetzt können Sie überlegen, ob Sie ab Mitte Mai, wenn die Eisheiligen vorbei sind, auf Teilen der Grünfläche Blumenwiese säen möchten. Das sieht nicht nur hübsch aus, sie ist auch Lebensraum und Nahrung für nützliche Insekten und Kleinlebewesen.

Obstbäume, Zwiebelblumen sowie alle Starkzehrer benötigen jetzt zusätzliche Nährstoffe. Verwenden Sie hierfür unbedingt umweltfreundliche und organische Dünger wie zum Beispiel selbst angesetzte Brennesseljauche oder Kompost. Bäume und Sträucher können jetzt noch umgepflanzt werden. Es sollte möglichst zeitig mit dem Jäten begonnen werden, so dass sich die Beikräuter nicht versamen.

Sommerarbeiten:

Im Juli und August heißt es: gießen, gießen, gießen. Wer dafür nur eine Gießkanne zur Verfügung hat, muss jetzt ganz schön schleppen. Aber auch wenn Sie mit dem Gartenschlauch wässern, lohnt es sich, den Wasserverbrauch zu reduzieren, denn das kommt nicht nur der Haushaltskasse, sondern auch der Umwelt zugute.

Tipp Nummer eins: Gießen Sie Ihre Pflanzen am frühen Morgen und abends! So verdunstet am wenigsten Wasser.
Tipp Nummer zwei: Mulchen Sie Ihre Beete! Das heißt: Bedecken Sie offene Erde zwischen den Pflanzen mit Laub, Stroh, Holzschnitzeln, Rasen- oder Heckenschnitt. Dadurch müssen Sie nicht nur weniger gießen, weil die Erde vor Verdunstung geschützt ist, Sie müssen auch seltener Unkraut jäten und gleichzeitig führen Sie dem Boden dadurch wertvolle Nährstoffe zu.

Spätsommer und Herbst:

Auch im Ziergarten hat man jetzt alle Hände voll zu tun: Verblühte Stauden und Lavendel müssen geschnitten werden. Rosen und Hortensien sowie sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen gedüngt. Hecken eventuell ein zweites Mal gestutzt. Die Blütezeit im Garten können Sie jetzt bis in den November hinein verlängern, indem Sie Herbstblüher pflanzen.

Der Herbst ist die ideale Zeit, um Sträucher zu pflanzen, denn während der Vegetationsruhe und dank des höheren Niederschlags können sie gut anwachsen und starke Wurzeln bilden. Auch für Rosen beginnt im Herbst die beste Pflanzzeit, welche sich bis ins Frühjahr erstreckt. Bald fällt auch das Laub von den Bäumen und versorgt den Garten mit reichlich organischem Material, das Gärtner:innen zum Mulchen der Beete und zum Füttern des Komposthaufens verwendet werden können.

Winter:

Dies ist die Zeit des Strauch- und Baumschnittes. Auch dazu haben wir eine spezielle Seite. Beikräuter sollten während der Vegetationszeit ständig entfernt werden.

Zu diesem Thema haben wir eine spezielle Seite eingerichtet. Auch hier kommt es darauf an, was für Ansprüche Sie an den Rasen stellen. Soll er zu jeder Zeit wunderschön grün und gepflegt aussehen, ist mehr Aufwand erforderlich, als wenn es nur eine Matte sein soll, auf der beispielsweise Kinder spielen. Ein spezielles Thema sind Blumenwiesen. Auch dazu haben wir eine spezielle Seite.

Selbstverständlich brauchen auch Rosen Pflege. Unter diesem Link erfahren Sie Ausführliches zu diesem Thema. Zusammengefasst sind folgende Arbeiten erforderlich:
  • Im Frühjahr: kräftiger Rückschnitt der Rosen, verteilen und leicht einarbeiten des Kompostes, düngen
  • Im Sommer: Verblühte Blüten abschneiden
  • Im Herbst: kniehoch zurückschneiden der Rosen, anhäufeln mit Kompost oder Mist. Evtl. Abdecken mit Tannenreisig.
  • Im Winter: da schlafen auch die Rosen
  • Beikräuter regelmäßig ausjäten

Unkraut oder wie man heute sagt – Beikraut –, sind eigentlich nur die Pflanzen, die am falschen Ort stehen. Weil die Bekämpfung des Unkrautes eine sehr schwierige Sache ist, haben wir dazu eine spezielle Seite gemacht.

Das ist durchaus möglich.

Das hängt natürlich von der Größe des Gartens ab. Und auch von der Art des Gartens und den Ansprüchen des Kunden. Vor Erteilung des Auftrages ist es sehr empfehlenswert, einen genauen Beschrieb der gewünschten Arbeiten zu machen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten:
  • Aufgrund einer Kostenschätzung arbeitet der Gärtner im Aufwand, d.h. es wird abgerechnet, wie viele Stunden er für die Pflege braucht, sei es für eine einmalige Arbeit oder für einen bestimmten Zeitraum. Zurzeit kostet eine Arbeitsstunde des Gärtners Fr. 79.--
  • Gemäss dem oben genannten Beschrieb machen wir Ihnen eine verbindliche Offerte. Dann ist es auch möglich, dass Sie den Auftrag zu einem fixen Betrag vergeben.
  • Möglich sind auch Jahresverträge.
Gartenunterhalt

Diese Arbeiten sollten Sie stets beachten:

  • Unkraut jäten in den Beeten
  • Rasen mähen und pflegen
  • Gießen
  • Düngen
  • Mulchen
  • Heckenschnitt
  • Gehölzschnitt und Strauchschnitt
  • Pflanzenschutz
  • Gartenteich pflegen
  • Wenn notwendig Bäume fällen
  • Entsorgungsarbeiten

Wir beraten Sie gerne.

Kostenlose Beratung

Die Gartenpflege und der Gartenunterhalt im Laufe der Jahreszeiten

Frühling und Frühsommer


Machen Sie Ihren Garten startklar für die neue Gartensaison. Unser Team aus ausgebildeten Landschaftsgärtnern kümmert sich gerne um die vielfältig anfallenden Gartenarbeiten, oder Sie legen selbst Hand an. Aktuell sollten Sie an folgende Arbeiten denken:

  • Gehölzschnitt an Sträuchern abschliessen. Flieder und Forsythie erst nach der Blüte schneiden.
  • Rasenschnitt und Frühjahresdüngung, bei Trockenheit wässern
  • Gartenbeete jäten, düngen und bei Trockenheit wässern, ggf. Stauden und Gräser nachpflanzen
  • Pflanzung von einjährigen Sommerblumen wie Schmuckkörbchen, Goldmohn und viele mehr
  • Gartenteich entschlammen, Filter und Pumpe kontrollieren, ggf. Wasserpflanzen ergänzen
  • Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen oder biologischen Mitteln

Gartenunterhalt im Winter


Das Thema Schneiden von Gehölzen und Rosen führt häufig zu Unsicherheiten. Was, wann und wie? Besser nicht im Winter. Achten Sie auf Ihre immergrünen Gehölze: sie brauchen an milden Wintertagen Wasser damit sie nicht verrtrocknen. Nun bleibt endlich Zeit für Gartenbücher und Kataloge. Winter ist auch Zeit der Planung. Im Winter können sich Gärtnerinnen und Gärtner entspannen und sich auf die nächste Saison vorbereiten. Es wäre verkehrt, wenn Sie mit der Schere oder der Säge durch den Garten rennen und alles kurz und klein schneiden. Warum? Damit richten Sie mehr Schaden an, als dass Sie den Gehölzen Gutes tun. Empfindliche Gehölze leiden unter der Kälte und ihre Triebe können zurückfrieren.

Welche Bäume und Sträucher im Winter schneiden?
Ein Schnitt verursacht immer auch eine offene Wunde und die schliesst sich im Winter schlecht, das heisst sie überwallt nicht. Das kann dazu führen, dass sich dort Krankheitskeime ansiedeln. Nur wenige robuste Gehölze ertragen einen Schnitt in dieser Jahreszeit (z.B. Apfelbäume, Hainbuche). Weitere Infos zum Thema Gehölzschnitt: klicken Sie hier Gegen Ende Winter, wenn es milder wird und an trockenen Tagen können Sie Obstgehölze schneiden. Bei Ziergehölzen ist jedoch Vorsicht geboten, denn längst nicht jedes Jahr ist ein Schnitt notwendig. Manche sollten besser nie geschnitten werden (z.B. Hamamelis, Blumen-Hartriegel, Magnolien, Heptacodium, Chinesische Winterblüte u.a.). Es ist sicher sinnvoll, erst einmal die Gehölze kennenzulernen: Wann blühen sie? An welchen Trieben? An diesjährigen oder an mehrjährigen? Wie ist die typische Wuchsform? Suchen Sie Informationen über Ihre Gartengehölze im Internet oder in Fachbüchern. Wenn Sie unsicher sind, wie und ob Sie überhaupt schneiden sollen, erkundigen Sie sich im Gartencenter oder in der Baumschule, wo Sie das Gehölz gekauft haben.
Rosen
Bei den Rosen gilt wie bei den Ziergehölzen: Was für ein Typ Rose steht in Ihrem Garten? Einmalblühende Ramblerrose, mehrfach blühende Strauchrose oder eine Wildrose? Versuchen Sie das herauszufinden bevor Sie sich im Frühjahr (März, April) ans Schneiden machen. Vorsicht auch hier: Es ist wichtig zu wissen, an welchen Trieben Ihre Rose blüht, sonst bringen Sie sich mit Ihrem Schnitt womöglich ganz oder teilweise um die Blüte. Viele Rosen werden stets sorgfältig eingepackt. Diese Mühe ist bei Rosenbäumchen und bei empfindlichen Edelrosen angebracht, sei es mit einem schützenden Vlies oder mit Tannenästen. Das muss aber längst nicht bei jeder Rose sein. Damit würden Sie sich zuviel Arbeit machen. Ziergräser wie Pampasgras müssen nicht geschnitten, sollten aber zusammengebunden werden, damit möglichst wenig Feuchtigkeit in das Herz der Pflanze eindringt. So wird zudem verhindert, dass die Pflanze auseinanderfällt. Besonderen Kälteschutz brauchen Begonien, Gladiolen und Dahlien: Ihre Knollen müssen rechtzeitig ausgegraben und eingelagert werden.
Giessen im Winter?
Das betrifft ausschliesslich immergrüne Kübelpflanzen (z.B. Koniferen, Bambus, mediterrane Sträucher und Gehölze). An sonnigen, milden Wintertagen muss besonders darauf geachtet werden, dass diese Pflanzen mit Wasser versorgt werden. Bei milderem Wetter verdunsten sie Wasser über die Blätter und nehmen mit den Wurzeln wieder Wasser auf. Wenn keines zur Verfügung steht oder der Boden gefroren ist, dann vertrocknen die Pflanzen. Diese sogenannte Frosttrocknis ist ein häufiger Grund, warum Kübelpflanzen eingehen. Selten ist die Kälte der Grund dafür.

Gartenpflege und Unterhalt im Sommer


Verblühte und vertrocknete Pflanzen zurückschneiden
Verblühte und vertrocknete Pflanzen sollten Sie in den Sommermonaten bei Bedarf zurückschneiden. Wenn Sie diesen Tipp befolgen, haben Ihre Pflanzen mehr Zeit, Ihre Energie in das Wachstum neuer Blüten zu stecken. Vor allem Rosen, Rhododendron und Stauden im Allgemeinen bedanken sich mit einer prächtigen Blütenpracht für den teilweisen Rückschnitt. Außerdem empfiehlt es sich, gelegentlich zu düngen, um das Wachstum im nächsten Jahr schon vorab anzuregen. Weitere Infos zum Thema Pflanzen und speziell zum Thema Rosen, sowie Tipps rund um das Thema empfehlen wir Meinerosen. Die Zwiebeln von Tulpen, Narzissen und Osterglocken können Sie nun aus der Erde holen, um diese bis in den Herbst trocken zu lagern. Zwingend erforderlich ist dies jedoch nicht.
Sonstige Gartenarbeiten im Sommer
Wenn Sie die Möglichkeit haben, wässern und schneiden Sie Ihre Rasenflächen regelmäßig, um ein üppiges und dichtes Wachstum zu fördern. Hecken können nun nach der Brütezeit der Vögel wieder zurückgeschnitten werden, um diese in eine optisch ansprechende Form zu bringen. Dem Unkraut den Kampf ansagen: Wer öfter Unkraut jätet, hat weniger Arbeit damit. Unkraut im besten Fall direkt an der Wurzel entfernen.
Gießen und Wasserstellen
Die wohl wichtigste Arbeit aller Garten- und Pflanzenliebhaber ist das Gießen. Vor allem bei anhaltender Trockenperiode wie in diesem Sommer ist es unbedingt notwendig, dass Sie für ausreichende Bewässerung Ihrer Pflanzen sorgen. Ratsam ist es, nicht in der Mittagszeit zu gießen, da durch die starke Sonneneinstrahlung die Gefahr besteht, dass Teile der Pflanzen „verbrennen“. Gießen Sie lieber in den Morgenstunden oder abends. Und: Gießen Sie lieber wenig und viel als oft und wenig.
Leichtes Auflockern der Oberfläche ist ein sehr gutes Mittel, um die Verdunstung zu reduzieren. Dabei werden die Kapillaren gestört und das Bodenwasser gelangt nicht bis an die Oberfläche.

Gartenunterhalt im Herbst


Laub harken, Rasen mähen und düngen, empfindliche Pflanzen vor Kälte schützen: Im Herbst fallen einige Gartenarbeiten an. Welche Aufgaben sollten erledigt werden? Nicht nur die Pflanzen brauchen vor dem Winter Pflege, auch Gartengeräte und Zubehör, die Wasser enthalten, müssen geschützt werden. Gartenschläuche, Regentonnen, Wasserleitungen im Freien, Wasserzähler und Gartenpumpen sollten entleert werden, damit gefrierendes Wasser die Geräte nicht beschädigt oder zerstört. Ein trockener Herbsttag ist ideal für die meisten Aufgaben.

Laub wischen und Rasen düngen und mähen
Laub ist auf Beeten ein guter Frostschutz, sollte aber im Herbst vom Rasen entfernt werden. Das Laub sollte regelmäßig vom Rasen entfernt werden. Sonst kann Fäulnis entstehen, die den Graswurzeln schadet. Am besten verwendet man einen Laubrechen. Laubsauger sind sehr laut, machen meist genauso viel Arbeit und schädigen oder töten zudem Insekten und Kleintiere wie Frösche und Igel. Das gesammelte Laub kann man zum Beispiel als Frostschutz auf Beeten verteilen oder Kompost daraus machen.Die letzte Düngung des Rasens erfolgt spätestens Ende September mit einem speziellen Herbstdünger. Laub von Eiche, Walnuss, Kastanie, Buche und Platane verrottet sehr langsam und sollte deshalb nicht auf den Kompost, sondern kann in einem extra Bereich verrotten. Nach dem Entfernen des Laubs können Gärtner den Rasen mit einem kalibetonten organischen Herbstdünger versorgen und mähen.
Empfindliche Pflanzen vor Kälte schützen
Nicht alle Pflanzen vertragen Kälte. Mit dem richtigen Schutz aus Vlies oder Jute kommen sie gut durch den Winter. Rosen sollten vor dem Frost etwa 15 Zentimeter hoch mit Erde angehäufelt werden. Viele Kübelpflanzen und manche Kräuter sollten vor dem ersten Kälteeinbruch ins Winterquartier gebracht werden. Insbesondere Zitruspflanzen vertragen keine Minustemperaturen. Ziergräser wie Pampasgras müssen nicht geschnitten, sollten aber zusammengebunden werden, damit möglichst wenig Feuchtigkeit in das Herz der Pflanze eindringt. So wird zudem verhindert, dass die Pflanze auseinanderfällt. Besonderen Kälteschutz brauchen Begonien, Gladiolen und Dahlien: Ihre Knollen müssen rechtzeitig ausgegraben und eingelagert werden.
Teich auf Winter vorbereiten
Seerosen-Blätter in einem Teich. Absterbende Pflanzenteile und Laub besser aus dem Teich entfernen. Im Herbst sollte auch der Gartenteich winterfest gemacht werden. Das Hauptproblem während der kalten Jahreszeit ist die Zersetzung der organischen Masse im Teich. Sie verbraucht viel Sauerstoff, der aber unter einer geschlossenen Eisdecke und bei mangelnder Wasserumwälzung knapp wird. Teichbesitzer sollten deshalb alle absterbenden Pflanzenteile wie zum Beispiel Seerosenblätter und Laub sorgfältig entfernen.
Blumenzwiebeln setzen und mulchen
Damit es im nächsten Frühjahr schön blüht, können jetzt Blumenzwiebeln gepflanzt werden. Wer ohnehin einen Kübel herbstlich bepflanzen möchte, kann in den Topf als unterste Schicht Zwiebeln setzen. Wichtig ist auch die Düngung, die gleichzeitig mit dem Pflanzenschutz einhergehen kann. Gerade Staudenbeete sollten im Herbst mit einer dicken Schicht reifem und am besten gesiebtem Kompost abgedeckt werden (mulchen). Die meisten Stauden können jetzt zurück geschnitten werden. Stehen lassen kann man beispielsweise Herbstanemonen oder Disteln. Erstere haben einen sehr schönen Fruchtstand, die zweiten dienen als Futter für die Vögel.

Bäume fällen Gehölzschnitt
Gehölzschnitt sommerblüher