Hans Graf Gartenbau und Karrys Dienste
CH-3065 Bolligen
Tel. 076 527 14 67 / 031 921 00 97
Wir pflegen Ihren Garten fachgerecht und mit Liebe zum Detail
Es gibt Leute, denen Gärten ein Gräuel sind. Fragt man sie nach dem Grund, sind es oft schreckliche Kindheitserinnerungen wie Unkraut jäten, Rasen mähen mit Handmähern oder umgraben. Man sollte ihre Eltern einsperren, denn sie haben uns um potenzielle Kunden gebracht und durch Kinderarbeit den Gärtner um sein Brot gebracht.
Kein Garten kommt ohne Pflege aus. Das ist die ursprüngliche Bestimmung des Gärtners. Bis in die dreissiger Jahre dieses Jahrhunderts handelten die Gartenbücher fast nur von der Pflege, Neuanlagen waren eine Rarität. Heute ist es fast umgekehrt: Die Gärtner haben Pflanzen erfunden, die, wenn sie eine gewisse Grösse erreicht haben, nicht mehr weiterwachsen. Diese Pflanzen gehören zur Kategorie der "Pflegeleichten". Der Kunde hätte eigentlich besser den Maurer mit der Anlage des Gartens beauftragt, Beton ist nämlich auch ziemlich pflegeleicht.
Es ist aber nicht die Anzahl aufgewendeter Arbeitsstunden, die darüber entscheidet, ob ein Garten pflegeleicht ist. Es ist die Lust oder die Unlust, die man dabei empfindet. Die Pflege eines mehr oder weniger lieblos hingepflasterten Gartens mag durchaus als nicht sehr lustvoll empfunden werden, auch wenn sie nur wenige Stunden dauert.
Hingegen werden Arbeiten in einer mit viel Engagement, Zuwendung und Liebe entworfenen Anlage, die den eigenen Bedürfnissen und Wünschen entspricht, kaum als lästige Pflicht empfunden. Vielmehr wird bei Spaziergängen und Entdeckungsreisen, die mitunter in die eigene Seele führen, hier ein Kräutlein entfernt, dort etwas gelockert und da etwas aufgebunden oder nachgepflanzt. Erholung, Kontemplation, Rekreation sind die Metaphern, die diese Tätigkeiten beschreiben. So ist es auch einfach zu überstehen, wenn doch einmal eine etwas anstrengendere Arbeit anfällt, für die man ja immer noch den Gärtner engagieren kann.
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Der pflegende Gärtner ist der Kreative. Erst er bestimmt, was aus einem womöglich genialen und kunstvollen Gartenplan entsteht und dereinst werden soll. Das ist leicht einzusehen, ist der Garten doch ein sich entwickelndes Wesen einem Kinde gleich, das erzogen werden muss. Ein muss durch die Pflege erst zu sich finden.
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Wenn zu Ihrem Garten ein Rasenstück gehört, so benötigt dieser nach dem langen Winter Zuwendung, damit er wieder üppig sprießt. Je nach Witterung kann er im März oder April vertikutiert werden und an kahlen Stellen neu ausgesät. Schon jetzt können Sie überlegen, ob Sie ab Mitte Mai, wenn die Eisheiligen vorbei sind, auf Teilen der Grünfläche Blumenwiese säen möchten. Das sieht nicht nur hübsch aus, sie ist auch Lebensraum und Nahrung für nützliche Insekten und Kleinlebewesen.
Obstbäume, Zwiebelblumen sowie alle Starkzehrer benötigen jetzt zusätzliche Nährstoffe. Verwenden Sie hierfür unbedingt umweltfreundliche und organische Dünger wie zum Beispiel selbst angesetzte Brennesseljauche oder Kompost. Bäume und Sträucher können jetzt noch umgepflanzt werden. Es sollte möglichst zeitig mit dem Jäten begonnen werden, so dass sich die Beikräuter nicht versamen.
Im Juli und August heißt es: gießen, gießen, gießen. Wer dafür nur eine Gießkanne zur Verfügung hat, muss jetzt ganz schön schleppen. Aber auch wenn Sie mit dem Gartenschlauch wässern, lohnt es sich, den Wasserverbrauch zu reduzieren, denn das kommt nicht nur der Haushaltskasse, sondern auch der Umwelt zugute.
Tipp Nummer eins: Gießen Sie Ihre Pflanzen am frühen Morgen und abends! So verdunstet am wenigsten Wasser.
Tipp Nummer zwei: Mulchen Sie Ihre Beete! Das heißt: Bedecken Sie offene Erde zwischen den Pflanzen mit Laub, Stroh, Holzschnitzeln, Rasen- oder Heckenschnitt. Dadurch müssen Sie nicht nur weniger gießen, weil die Erde vor Verdunstung geschützt ist, Sie müssen auch seltener Unkraut jäten und gleichzeitig führen Sie dem Boden dadurch wertvolle Nährstoffe zu.
Auch im Ziergarten hat man jetzt alle Hände voll zu tun: Verblühte Stauden und Lavendel müssen geschnitten werden. Rosen und Hortensien sowie sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen gedüngt. Hecken eventuell ein zweites Mal gestutzt. Die Blütezeit im Garten können Sie jetzt bis in den November hinein verlängern, indem Sie Herbstblüher pflanzen.
Der Herbst ist die ideale Zeit, um Sträucher zu pflanzen, denn während der Vegetationsruhe und dank des höheren Niederschlags können sie gut anwachsen und starke Wurzeln bilden. Auch für Rosen beginnt im Herbst die beste Pflanzzeit, welche sich bis ins Frühjahr erstreckt. Bald fällt auch das Laub von den Bäumen und versorgt den Garten mit reichlich organischem Material, das Gärtner:innen zum Mulchen der Beete und zum Füttern des Komposthaufens verwendet werden können.
Dies ist die Zeit des Strauch- und Baumschnittes. Auch dazu haben wir eine spezielle Seite. Beikräuter sollten während der Vegetationszeit ständig entfernt werden.
Wir beraten Sie gerne.
Kostenlose BeratungMachen Sie Ihren Garten startklar für die neue Gartensaison. Unser Team aus ausgebildeten Landschaftsgärtnern kümmert sich gerne um die vielfältig anfallenden Gartenarbeiten, oder Sie legen selbst Hand an. Aktuell sollten Sie an folgende Arbeiten denken:
Das Thema Schneiden von Gehölzen und Rosen führt häufig zu Unsicherheiten. Was, wann und wie? Besser nicht im Winter. Achten Sie auf Ihre immergrünen Gehölze: sie brauchen an milden Wintertagen Wasser damit sie nicht verrtrocknen. Nun bleibt endlich Zeit für Gartenbücher und Kataloge. Winter ist auch Zeit der Planung. Im Winter können sich Gärtnerinnen und Gärtner entspannen und sich auf die nächste Saison vorbereiten. Es wäre verkehrt, wenn Sie mit der Schere oder der Säge durch den Garten rennen und alles kurz und klein schneiden. Warum? Damit richten Sie mehr Schaden an, als dass Sie den Gehölzen Gutes tun. Empfindliche Gehölze leiden unter der Kälte und ihre Triebe können zurückfrieren.
Laub harken, Rasen mähen und düngen, empfindliche Pflanzen vor Kälte schützen: Im Herbst fallen einige Gartenarbeiten an. Welche Aufgaben sollten erledigt werden? Nicht nur die Pflanzen brauchen vor dem Winter Pflege, auch Gartengeräte und Zubehör, die Wasser enthalten, müssen geschützt werden. Gartenschläuche, Regentonnen, Wasserleitungen im Freien, Wasserzähler und Gartenpumpen sollten entleert werden, damit gefrierendes Wasser die Geräte nicht beschädigt oder zerstört. Ein trockener Herbsttag ist ideal für die meisten Aufgaben.
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