Geschichte der Gartenkunst, Gartenreisen
Hans Graf Gartenbau + Gartenreisen Krauchthalstrasse 6 CH-3065 Bolligen  Tel. 031 921 00 97  hansgraf@bluewin.ch

Gartenreisen und Kulturreisen  Geschichte der Gartenkunst

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Tauchen Sie ein in unsere Gartenreisen

Sie sind schon einigermassen aus ihrem Schattendasein oder dem Geheimtipp heraus getreten, die Gartenreisen. An vielen Orten werden sie schon angeboten und fast keine Ecke der Welt wird von Besuchern verschont, die sich Gärten anschauen wollen.

Gartenreisen sind aber nicht nur Fahrten zu irgendwelchen schönen öffentlichen oder privaten Anlagen. Nein, es ist eine besondere Art, ein Land oder eine Gegend zu erleben, kennen zu lernen und auch ein wenig zu erforschen. Man nähert sich auf diese Art einem Land, wie man es anders kaum erlebt. Und man tritt mit Personen in Kontakt, für die der Garten sehr oft das Leben bedeutet. Und das sind spannende Erfahrungen. Man tauscht sich aus, erzählt von seinen Erfahrungen, erhält mannigfaltige Tipps, bekommt manchmal auch Samen von seltenen Pflanzen.

Wie beschreibt es die berühmteste Gartenreisende, Marie-Luise Gothein:

Denn wenn in der Kunst überhaupt, so zeigt sich besonders auf unserem Gebiete, wie künstlerisches und gesellschaftliches Leben sich aufs innigste durchdringen. Die Kunstgeschichte selber wird hier zu einem Stück Geschichte der Gesellschaft. Alle grossen geistigen Strömungen haben auch irgendwie an das Schicksal des Gartens gerührt, und die bedeutendsten Gestalten der Weltgeschichte erscheinen als seine Pfleger und Förderer oft in ganz neuer Beleuchtung. Für das Verständnis der anderen Künste aber, zumal der Villenbaukunst, dann aber auch der Skulptur in wichtigen Zeiten, ist der Garten bestimmend und bestimmt von grösster Bedeutung.

Gartenreisen sind immer auch Reisen in die Beschaulichkeit. Meine sind zudem immer auch ein wenig ein Gesamtkunstwerk, sollen doch viele Aspekte zum Zuge kommen, nicht nur die Gärten. Fast ebenso wichtig ist das Essen, aus so ein Ausdruck einer Region. Man schmeckt darin die Erde, vielleicht noch die Gärten, die man besucht hat. Als Gärtner bin ich schon früh auf den Geschmack der fremden Gärten gekommen.

Meine Lehrerin, die Gräfin Ursula zu Dohna hat mich in Weihenstephan auf den Geschmack gebracht, wohl als einer ihrer wenigen Studenten. Sie war Dozentin für Gartenkunst, ein Fach, das den wenigsten lag. Aber seit dieser Zeit bin ich ausgeschwärmt in die Welt, viele Jahre mit dem Fahrrad, und es gab keinen Tag, an dem ich nicht einen Garten besuchte. Es ist die Art, ein Land, seine Kultur, seine Geschichte, sein Leben, seine Kunst zu erfahren. Zeig mir deinen Garten und ich sage dir, was für ein Land du bist.

Als selbständiger Gartenarchitekt und Gartenbauer war es mir fast nicht möglich, in der Hohen Zeit der Gärten, also im Mai und im Juni diese zu besuchen, da in dieser Zeit auch das Geschäft auf Hochtouren läuft. Also beschloss ich, die Kunden grad mitzunehmen und so entstand im Jahre 1990 die erste Reise, die uns natürlich nach England führte. Und seither führe ich jedes zweite Jahr, manchmal auch zwischendurch, Gartenreisen durch. Ein herrliches Hobby, da ich es im wesentlichen zu meinem Vergnügen mache. Und da sind auch viele Freundschaften entstanden, ist so eine Gruppenreise durchaus auch ein gesellschaftliches Ereignis.

Die Gärten sind der Rahmen, den wir mit feinem Essen, guten Weine, je nach dem auch härteren Spirituosen, wenn man an Schottland oder an die Normandie denkt, und angenehmen Gesprächen füllen. Die Reisen sind dann meist auch mindestens 10 Tage lang, um sozusagen dem slowtravel zu huldigen und das Land oder die Gegend richtig geniessen zu können. Und all das zu sehr moderaten Preisen, sehr guten Hotels und Gärten, die noch nie vorher eine Gruppe besucht hat.


Wir stellen Ihnen eine Reihe von spannenden und informativen Texten zu dieser Reise zur Verfügung, wo Sie sich über die besuchten Regionen, Städte, Gärten, Villen usw. informieren können: